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RAD Pack – Von Porto nach Bordeaux
Tour de Skandinavia. Tour D’Iceland. Tour D’Espana. Tour D’Italia. Und jetzt von Porto nach Bordeaux. 9 Etappen. 1.400 Kilometer und 24.000 Höhenmeter. 17 Freunde.

The kids all ride again…

Warum machen die Jungs von RAD PACK so etwas? Weil reisen mit dem Rad einfach die beste Art und Weise ist, ein Land zu entdecken. Schnell genug, um viel zu sehen und langsam genug, um die schönsten Landschaften zu geniessen. Und einfach, um viel Zeit im Sattel zu verbringen #longdaysout…

// Stage 1

Porto – Geres: Cortado. Wilde Pferde. Und ein paar Stürze.

RadRace_Traveling

Alle 17 Jungs haben sich in Porto getroffen, erstmal ihre Räder genommen und sind eine lockere Runde durch die tolle Stadt gecruist, haben was gutes gegessen und sind anschliessend viel zu spät ins Bett gegangen, um am nächsten Morgen wieder um 8 Uhr aufzustehen und zur ersten Etappe zu starten.

From Porto to Bordeaux

Nur 120 km und 2.000 hm lagen vor den Jungs. Hört sich zwar erstmal locker an, aber… Axel und John erwischte es gleich zu Beginn und sie mussten Bekanntschaft mit dem Asphalt machen. Nach unfassbaren sechs Platten hintereinander kamen sie endlich ins Rollen und konnten die erste Etappe doch noch geniessen, auch wenn die ersten 100 km schlicht weg nervig waren. Ist Porto eigentlich als das Roubaix von Portugal bekannt? Wohl kaum, aber es würde dem Namen alle Ehre machen. Mindestens 20 km mussten die Jungs von RAD PACK auf Kopfsteinpflaster zurücklegen.

From Porto to Bordeaux_RadRace

Wie es beim Radfahren halt so ist, wenn du den Schmerz aushältst und genug leidest, dann wirst du am Ende auch mit dem Besten belohnt. Und so war es auch. Ein 15.8 km langer Anstieg mit 600 hm wurde zur ersten grossen Herausforderung der Tour. So ziemlich jeder ist sein eigenes Tempo gefahren, ausser Jo, Max, Ben, John, Fritz, Mo und Eike, die einfach mal ein Rennen daraus machten. Ben hat es gewonnen und auch noch den „KOM“ am letzten Berg geholt.

lead the ride

Auf dieser Etappe sind sie an wilden Pferden, kleinen Wasserfällen, einem riesigen Damm und überwältigender Natur vorbeigekommen.

From Porto to Bordeaux_RadPack

Der Campingplatz war unter tollen Bäumen gelegen und jeder war einfach überwältigt, dass eine neue RAD Reise begonnen hat. Das Leben im Sattel ist einfach besser #longdaysout.

// Stage 2

Geres – Meiraos

203 km. 4.000 Höhenmeter. Die Königin aller Etappen.

Rad_Pack_Traveling

Die Jungs von RAD PACK haben es geschafft. 12 Stunden im Sattel. 203 km. Nahezu 4.000 Höhenmeter. Und sie sind gerade noch so vor dem Sonnenuntergang im nächsten Camp angekommen.

Sie haben Spanien nach etwa 30 km erreicht und es war schon etwas surreal zu sehen, dass einige Jahre zuvor dort eine Grenze zwischen Portugal und Spanien war. Diese ist nun verschwunden und sie konnten ganz einfach durch das verlassene Tor fahren.

Canyon_Rad_Pack_Travelers

Es ist eine unglaubliche Erfahrung durch die schönsten Landschaften zu fahren, die man sich nur vorstellen kann. Spanien ist einfach grün, farbenfroh und warmherzig. Ein Land, das einfach alles zu bieten hat.

Cycling_Trip_Highlights

Perfekte Strassen und so viele tolle Menschen.

From Porto to Bordeaux_Rest

Und es ist günstig. 17 Kaffees und ein bisschen Kuchen: 17 €.

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Dann brauchten alle einfach nur noch Schlaf; 203 km und 4.000 hm tun halt doch weh. Es ist die nackte Wahrheit.

// Stage 3

Seoane de Courel – Sena de Luna.

155.8 km. 2.594 Höhenmeter. Wie soll man einen 100 km Anstieg überleben…

Rad Pack

Mit der dritten Etappe stand eine weitere harte Tour auf dem Programm. Das Aufstehen nach nur ein paar Stunden Schlaf fühlte sich schrecklich an, aber die Fahrer sind sich sicher, dass sie es bis nach Bordeaux schaffen. Nach einer kalten Nacht und einem leichten Frühstück ging es dann also wieder auf die Strasse.

From Porto to Bordeaux

Nach 30 km haben sie schon mehr als 1.000 Höhenmeter gesammelt, die härtesten Anstiege hatten sie also hinter sich. Jetzt lagen nur noch 30 km mehr oder weniger flach und ein fieser 100 km Anstieg vor ihnen…

Bergpreis_Cycling_Rad_Race

Die letzten 50 km wurden zu einem genialen Battle unter den Jungs von RAD PACK. Jeder wollte die Etappe gewinnen. Nachdem sich Alex allerdings nach einem geglückten Ausreissversuch den Sieg schon gesichert hat, wurde hart um den zweiten Platz gekämpft.

Canyon Rad Pack

Ein Tag wie dieser ist genau der Grund warum die RAD Crew solche Touren macht. Das ganze Team hat zusammen gearbeitet und gekämpft und alle zusammen genossen einfach nur diese tollen Tage auf dem Rad.

Cycling Journey

Und am Ende haben sie es zu einem der schönsten Campingplätze geschafft.

// Stage 4

Sena de Luna – Prada de Valdeon

168,7 km. 2.600 Höhenmeter. Der Himmel ist das Ziel.

Die Radfahrer starteten den Tag in den Bergen. Das erste, was sie sehen, sind ihre Freunde, ihre Räder, ein paar Zelte. Dann Frühstück draussen in der Sonne.

Als würden die Radfahrer in den Himmel fahren. Sie spüren den Regen. Es ist kalt. Sie kämpfen sich den Weg hinauf. Sie müssen über sich hinauswachsen und das schaffen sie auch.

Und dann plötzlich sind sie über dem Regen. Über den Wolken. Die Sonne kommt raus und wärmt die kalten Glieder.

Und dann kachelten die Jungs mit bis zu 100 km/h die Abfahrt hinunter.

Sie hätten für immer weiterfahren können, aber jetzt sind sie auf mehr als 1.200 m über dem Meeresspiegel angekommen, wieder über den Wolken…

// Stage 5

Prada de Valdeon – San Vicente

105,7 km. 1.559 Höhenmeter.

“Ruhetag”
Ein Tag mit nur 1.500 Höhenmetern fühlte sich wirklich locker an. Und das Beste war die Abfahrt runter bis zum Strand.

Die Tour endete am Strand von San Vicente. Einige sind surfen gegangen, andere haben einfach nur ein Nickerchen am Strand gemacht und so mancher musste die schmerzenden Muskeln „lockern“.

// Stage 6

San Vicente – Orinon
120,9 km. 1.459 Höhenmeter.

Die sechste Etappe war nur 120 km lang und somit der zweite „Ruhetag“. Sie haben also den schönen Campingplatz in San Vicente verlassen, um sich auf den Weg zum nächsten tollen Strand in Orinon zu machen.

Einige von den Jungs nahmen den Ruhetag ernst und blieben lieber im Tourbus und die anderen haben doch nochmal ordentlich aufs Pedal gedrückt.

Nach der Mittagspause hat sich die Gruppe nochmal aufgeteilt und wie immer wollten es einige Jungs nochmal wissen und die zweite Hälfte der Tour wurde zu einem kleinen Rennen. Das war vielleicht nicht die vernünftigste Idee an einem Ruhetag, aber den Spass war es auf jeden Fall wert.

// Stage 7

Orinon – San Sebastian
170,2 km. 3.036 Höhenmeter.

Eigentlich sind die Jungs von RAD PACK schon halb am Ende und dann kommt da noch dieser Anstieg mit mehr als 40 % und dazu diese Hitze… Die Länge dieser Etappe zusammen mit mehr als 3.000 Höhenmetern führte zu mehr als zehn Stunden im Sattel.

// Stage 8

San Sebastian – Prechacq-les-Bains
170,1 km. 2.338 Höhenmeter.

Kennt ihr diesen Moment, wenn plötzlich die Di2 leer ist? Du weisst grad nicht wirklich wo der Team-Bus ist und du brauchst die Hilfe von zwei Freunden, die dich einfach mal 30 km durchs schönste Frankreich schieben…Ja, das brachte die Situation recht gut auf den Punkt.

Die Jungs von RAD PACK sind nass in den Tag gestartet. Ihre Sachen wurden nach einer total verregneten Nacht einfach nicht trocken, es gab keinen trockenen Platz mehr zum Sitzen und Frühstück gab es, wenn überhaupt, im Teambus. Nein, so macht campen nicht wirklich Spass. Trotz des strömenden Regens liessen sie sich nicht einschüchtern und starteten die 170 km lange Etappe inklusive 2.300 hm.

Hart zu arbeiten, die Schmerzen mal für eine Weile zu ertragen und sich gegenseitig zu helfen zahlt sich aus. So ist es doch schon immer gewesen. Und so kam es auch diesmal: Die wenig befahrene und unglaublich schöne Strecke mit viel Sonnenschein war eine verdiente Belohnung. Die Jungs haben mal wieder gut zusammengehalten und konnten auf den letzten 40 km nochmal alles geben.

Leider war es schon die zweitletzte Etappe und alle freuten sich auf die flachen 150 km am nächsten Tag.

// Stage 9

Prechacq-les-Bains – Bordeaux
150,3 km. 457 Höhenmeter.

Das war’s. Die Jungs von RAD PACK sind in Bordeaux angekommen. Keiner hat sich ernsthaft verletzt. Insgesamt waren es 1.365 Kilometer und 22.218 Höhenmeter in 9 Tagen. 9 Etappen mit vielen Anstiegen und endlosen Strassen. Viel Sonne, etwas Regen und ein bisschen Wind. Alle sind mehr als k.o., aber so glücklich, es geschafft zu haben.

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