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KONA BLOG – Tine Holst

Der IRONMAN Hawaii. Ein Mythos, eine Legende und eine der grössten Herausforderungen des Triathlonsports. In diesem Jahr wird DT Swiss zum ersten Mal gemeinsam mit unseren Brand Ambassadors und Profiathleten vor Ort auf Big Island dabei sein.  Grund genug um mal hinter die Kulissen zu schauen und unsere sechs qualifizierten Profiathleten vorzustellen. Zu aller erst möchten wir die Geschichte von Tine Holst erzählen. Eine Geschichte von sehr viel Unglück, unbändigem Willen und der Kraft ihrer positiven Einstellung.

Schauen wir zurück in den Juli. Tine wird Zweite beim Ironman Switzerland und qualifiziert sich damit endlich, nach einer bis dahin durchwachsenen Saison, für die Weltmeisterschaften in Kona. Voller Motivation beginnt Tine im August mit der spezifischen Vorbereitung. Am Ende des Monats jedoch der Rückschlag, sie stürzt beim Radtraining mit sehr hoher Geschwindigkeit und bricht sich das Schlüsselbein. Trotz einer Operation hört Tine nicht auf an ihren grossen Traum, den Start beim Ironman Hawaii, zu glauben. Eine Woche später muss sie die Hoffnung aufgrund von Komplikationen und einer zweiten Operation jedoch endgültig begraben. Und doch bleibt Tine ihrem Motto treu.

„Don’t stop believing- steht über allem. Die letzten Wochen waren nicht einfach, aber das ist Teil meines Jobs und ich muss es akzeptieren. Meine Karriere lief bisher unfall- und verletzungsfrei und dafür bin ich sehr dankbar.“

Diese bemerkenswerte Einstellung hilft Tine dabei sich auf die Erholung zu konzentrieren und nicht zu viel über den Start beim Ironman Hawaii nachzudenken. Sobald sich der Heilungsprozess deutlich verbessert, werden auch wieder genaue Pläne für die kommenden Ziele geschmiedet. Im Moment geniesst Tine es Zeit mit Familie und Freunden zu verbringen, die während der Saison oft auf sie verzichten müssen. Sie nimmt sich aber auch die Zeit einmal auf die Saison zurückzublicken und die Batterien wieder aufzuladen.

„Steh immer wieder auf, gehe deinen Weg weiter und verliere dein Ziel nicht aus den Augen  – das ist mein Geheimtipp.  Ich bin ein positiver, dankbarer Mensch und kann mich auch mit kleinen Fortschritten motivieren. Wenn Dinge anders laufen als geplant, so wie jetzt mit dem Unfall, sehe ich es als Herausforderung – nicht als Problem.“

Nie das Ziel aus den Augen verlieren und immer wieder aufzustehen; es gibt nur wenige Athleten wie Tine, die wirklich nach diesem Motto leben. Tine ist jedoch eine Athletin, die nicht nur dieses Motto lebt, sondern es auch ausstrahlt. Sie hält Präsentationen und gibt Workshops und liebt es vor und mit Menschen zu sprechen. So kann sie ihre Erfahrungen und positive Einstellung mit der Welt teilen. Auch wenn wir Tine dieses Jahr nicht bei der Ironman Weltmeisterschaft auf Hawaii am Start sehen, sind wir uns sicher, dass ihr Motto „don’t stop believing“ sie im nächsten Jahr genau dorthin bringen wird.

TINE’S #FLATOUTFAST MOMENT

„In Kona gilt für mich #FLATOUTFAST ab dem Startschuss. Dabei geht es bei mir nicht um einen bestimmten Moment im Rennen, sondern eher darum mich neun Stunden lang 100% konzentrieren zu können.“

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