';

KONA BLOG – DIANA RIESLER

Triathlon ist bekanntlich eher ein Sport extrovertierter Athleten. Dennoch gibt es einige Ausnahmen. Athleten, die eher durch ihre Leistungen als durch grosse Töne auf sich aufmerksam machen. Diana Riesler ist eine dieser Ausnahmen. 

Sie steht nicht unbedingt im Spotlight der Medien und weisst dennoch einige beeindruckende Ergebnisse bei Ironman Rennen auf. Während einige Athleten aus dem medialen Interesse Motivation schöpfen können, würde Diana lieber auf diesen externen Druck verzichten.

„Ich bin am besten, wenn ich mir gar keinen Druck mache. Das musste ich über die Jahre auch erst lernen. Je lockerer ich in ein Rennen gehe, umso besser bin ich. Das heißt nicht, dass ich nicht nervös bin, aber ich muss die Anderen ausblenden.“

Wenn man sich ihr letztes Resultat bei der Challenge Regensburg anschaut, scheint ihre Taktik zu funktionieren. Der unangefochtene Start-Ziel Sieg, nur 4 Minuten über dem deutschen Langdistanz-Rekord zeigte, dass Diana bereit ist für das Rennen auf Hawaii. Wird sie auch bereit sein, diese Leistung auf der grossen Bühne der Ironman Weltmeisterschaft abzurufen?

„Mein Ziel für Hawaii: Mein eigenes Rennen machen, mich wohlfühlen und den Wunsch, einfach nur schnell zu sein, in die Tat umzusetzen. Mit einem Schwimmen und Radeln wie in Regensburg in Kombination mit dem Marathon vom IM UK wäre ich super happy.“

Wenn man über die richtige mentale Einstellung für so ein Rennen spricht, dann ist klar, dass genau diese am Ende über Sieg und Niederlage entscheiden kann. Für Diana bedeutet es, sich vor dem Rennen nicht von der weiblichen Konkurrenz ablenken zu lassen und den absoluten Willen zu haben, alles aus dem Köper herauszuholen. Während des Rennens sind Familie und Freunde für sie die wichtigste Motivationsquelle.

„Wenn ich ein Tief im Rennen habe, dann denke ich oft an Menschen, die mich auf meinem Weg begleitet haben, die an mich glauben und mir Kraft geben oder auch an geliebte Menschen, die ich leider schon verloren habe. Diese Gedanken geben mir auch in Momenten, wenn es richtig gut läuft, nochmal extra Kraft.“

Nach einer durchwachsenen und eher schwierigen Saison 2016 mit vielen Rückschlägen, hatte Diana Probleme sich zu motivieren und zurück in den Trainingsalltag als Profiathletin zu finden. Wieder waren es Familie und Freunde, die ihr die Unterstützung und den Rückhalt gaben, um diese Saison stärker zurückzukommen. Diana ist sich dennoch bewusst, dass ihre Zeit als Profiathletin limitiert ist und dass es nicht zu früh ist, sich Gedanken über die Zeit danach zu machen.

„Ich habe noch keine konkreten Pläne, wann ich meine Karriere beenden möchte, aber ich denke auf jeden Fall schon über die Möglichkeiten nach, die sich nach meiner aktiven Zeit bieten. So langsam komme ich in das Alter, in dem ich auch über meine Rente nachdenken sollte.“

Es wird sehr deutlich, dass Diana eine Athletin ist, die auch das grosse Ganze sieht, ohne aber das Gefühl für besondere Momente zu verlieren. Warum sollte also Kona nicht einer von diesen besonderen Momenten werden?

DIANA’S #FLATOUTFAST MOMENT

„Der Moment, wenn du den Schmerz akzeptierst und alles um dich herum vergisst. Wenn dein Körper und Geist in Einklang sind und du dein volles Potential ausschöpfen kannst. Das ist es, was #FLATOUTFAST für mich bedeutet.“

Empfehlen
  • Share:
  • Facebook
  • Google Plus
  • LinkedIN
  • Pinterest
  • Twitter
  • Mail
  • Whatsapp
Teilen

Hinterlasse ein Kommentar

*required fields