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KONA BLOG – Daniela Ryf

“Angry Bird”, “The Queen of Kona” – Wie auch immer man Daniela Ryf nennen mag, die Triathlonwelt erwartet nichts geringeres als den dritten Sieg in Folge von der amtierenden Weltmeisterin, aber was ist mit Daniela selbst? Was motiviert den „Angry Bird“ für das Rennen in Kona?

„Für mich ist nie das Resultat das Ziel, sondern meine bestmögliche Leistung. Ich hatte im letzten Jahr das perfekte Rennen. Mein Training seit Chattanooga lief sehr gut und ich freue mich sehr auf das Rennen. Es gibt immer Dinge, die man noch besser machen kann und darauf werde ich mich fokussieren.“

Nachdem Daniela im Frühjahr mehrere Rückschläge durch Krankheiten und Verletzungen einstecken musste, ist sie nun wieder auf dem richtigen Weg. Wer das in Frage gestellt hat, musste sich durch ihr starkes Rennen bei der Ironman 70.3 WM Ende August eines Besseren belehren lassen. Mit einem deutlichen Sieg zeigte sie, dass sie bereit ist für das grosse Rennen in Kona. Aber auch die Konkurrenz schläft nicht. Dabei sind einige extrem starke Rookies, wie zum Beispiel Lucy Charles, die Daniela dieses Jahr schon einmal schlagen konnte.

„Ich bin darauf eingestellt, dass es einige Schwimmerinnen haben wird, die vorne wegschwimmen. Dies finde ich sogar positiv, so hat man zu Beginn jemanden, den man aufholen kann, was ich als motivierend anschaue.“

Man kann sich die Frage stellen, wie Daniela im Rennen die Motivation aufrecht erhält, wenn sie, wie so häufig, schon auf den ersten Radkilometern die Konkurrenz hinter sich gelassen hat. Ist es das Rennen der Männer, was sie dann indirekt beeinflusst?

„Es ist die WM der Frauen, darin werde ich gewertet. Ich fand es an der 70.3 WM in Chattanooga sehr toll, dass die Frauen und Männer getrennte Rennen hatten. Auf Hawaii ist es wichtig sich mit vielen kleinen Dingen zu motivieren und zu pushen. Wenn ich also irgendwo auf der Radstrecke jemanden sichte, versuche ich diese Person immer zu fokussieren und wenn möglich einzuholen, ob dies nun eine Frau oder ein Mann ist.“

Wie das Rennen auch immer ausgehen wird und wer am Ende ganz oben auf dem Podium stehen mag, eins ist sicher: Daniela wird am 14. Oktober alles geben – es bleibt also spannend wohin sie diese Performance bringen wird.

DANIELA’S #FLATOUTFAST MOMENT

„Ich finde die letzten 20 km sehr entscheidend. Die Versuchung ist gross, da schon ans Laufen zu denken und dadurch weniger hart zu pushen. In den letzten 20 km hat es oft einen unangenehmen Gegenwind und man kann diesen Teil auch als zu seinem Vorteil machen, indem man dort so richtig hart fährt, denn in 20 km kann man immer noch einige Minuten verlieren oder gutmachen.“

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